2021,  Europa,  Schweden

Schweden Teil VIII – Westküste (inkl. Reise-Update)

8 Wochen und knapp 7.000 km liegen hinter uns – wir haben Schweden ausgiebig mit unserem Wohnmobil erkundet. Nachdem wir vom tiefsten Süden in den äußersten Norden und zurück gefahren sind, steht nun die letzte Etappe für uns an: die tolle Westküste. Wir starten im Fulufjället Nationalpark und bestaunen dort den höchsten Wasserfall Schwedens, fahren dann mit zwei kurzen Abstechern zum Siljansee und Vänern See bis runter an die Westküste, besuchen die Orte Fjällbacka, Smögen und Lysekil, finden einen Freistehplatz am kilometerlangen Sandstrand Mellbystrand und verbringen unsere letzte Nacht in Trelleborg, bevor es mit der Fähre zurück nach Rostock geht.

Es ist Sonntag, der 18. Juli 2021 und wir campen mit unserem Kastenwagen auf einer großen Wiese / Rastplatz kurz vor der kleinen Stadt Funäsdalen im Osten Mittelschwedens. Gestern sind wir hier angekommen, nachdem wir am Tag zuvor vom Vildmarksvägen (Wildnisstraße, s. letzter Blogeintrag) über den Flatruetvägen, Schwedens höchste Straße, bis hierher gefahren sind. Die Wiese liegt direkt an einem kleinen Fluss und bietet Platz für locker 20 Wohnmobile, aber wir sind allein. Als wir gestern spät abends angekommen sind, standen hier bereits zwei Camper, aber die sind beide heute Morgen weitergezogen.
Wir wollten nicht direkt weiterziehen, sondern hier einen Tag verschnaufen, nachdem wir in den letzten Tagen recht viel gefahren sind. Da das Wetter recht bewölkt ist (und mit Temperaturen um die 10-15°C auch ganz schön frisch), bleiben wir die meiste Zeit im Camper, sortieren mal wieder Fotos und Videos und lassen den Tag so an uns vorbeiziehen.

Fulufjället Nationalpark

Am nächsten Morgen kommt die Sonne wieder etwas durch und nach einem Blick auf den Wetterbericht entscheiden wir uns wenig später dazu, aufzubrechen. Unser Ziel ist der rund 140 km weiter südlich gelegene Nationalpark Fulufjället. Auf kleinen Straßen und teilweise über (sehr gut befahrbare) Schotterpisten bahnen wir uns unseren Weg. Unterwegs halten wir immer mal wieder an, weil Rentiere am Straßenrand oder auch auf der Straße stehen.

Als wir am Nationalpark ankommen, sind wir erst einmal überrascht davon, wie viel hier los ist. Schon bevor wir den offiziellen Parkplatz erreichen, stehen gefühlt 200 Autos und Camper am Straßenrand und ein Verkehrsleitfahrzeug kümmert sich darum, dass nicht die gesamte Straße zugeparkt ist, sondern immer mindestens eine Fahrspur freibleibt. Puh, so voll war es auf unserem gesamten Schweden-Trip bisher noch nirgendwo. Aber klar, das kann natürlich passieren, wenn man an einem Sonntag während der Hauptsaison einen der bekanntesten Nationalparks Schwedens besuchen will. 🙂

Wir schaffen es, an den vielen geparkten Fahrzeugen am Straßenrand vorbeizufahren und erreichen den offiziellen Parkplatz. Dort stellen wir fest, dass rund ein Drittel der Plätze tatsächlich schon wieder frei sind. Inzwischen ist es Nachmittag und die meisten Leute haben den Parkbesuch schon hinter sich. Gut also, dass wir wieder einmal nicht ganz so früh aufgestanden sind. 😉 Allerdings hat das auch kleine Nachteile, wie sich später noch zeigen wird.

Oben seht ihr die Route, die wir uns vorgenommen haben (und die Zeit, die wir letztlich dafür gebraucht haben). Die Wege sind wieder einmal sehr gut beschildert und ausgebaut. Über breite Holzplanken und gut befestigte Schotterwege, die in großen Teilen auch barrierefrei sind, spazieren wir in Richtung der Hauptattraktion des Nationalparks: einem 125 m hohen Wasserfall. Mit dieser Höhe ist der Njupeskär der höchste Wasserfall Schwedens. Als wir ihn das erste Mal durch die Baumkronen erspähen können, ärgere ich mich ein bisschen, erst am Nachmittag hier zu sein. Denn die Sonne (über die wir uns ja eigentlich immer freuen), strahlt uns zu dieser Tageszeit direkt entgegen. Fotos und Videos vom Wasserfall müssen wir also im direkten Gegenlicht machen. Das ist schade, aber jetzt auch nicht total schlimm. Auch so bietet der Wasserfall einen wirklich tollen Anblick!

Im Anschluss an die kurze Wanderung heißt es wieder einmal: Stellplatzsuche. Auf dem Parkplatz des Nationalparks ist das Übernachten im Camper verboten (wie in unseren vorherigen Blogeinträgen geschildert, ist es bei manchen Nationalparks erlaubt und bei manchen eben nicht). Wir fahren also raus aus dem Nationalparkgebiet und finden mit Hilfe von park4night eine lange Schotterpiste an einem Fluss entlang, an dessen Ufer sich mehrere mögliche Stellplätze befinden sollen.

Wir fahren die Schotterstraße entlang und kommen immer mal wieder an kleinen Haltebuchten am kleinen Fluss vorbei. Auf den ersten dreien stehen jeweils schon Zelte und/oder Wohnmobile, aber die vierte Haltebucht ist noch frei. Sie liegt zwar direkt neben der schmalen Schotterpiste, aber die macht wirklich nicht den Anschein, dass hier viel Verkehr vorbeikommen würde. Dort parken wir also und richten uns für die Nacht ein – die ist dann tatsächlich extrem ruhig. Und die Aussicht am nächsten Tag, als wir von einem blauen, wolkenlosen Himmel begrüßt werden, lässt alles nochmal viel schöner erscheinen.

Vom Fulufjället Nationalpark bis zum Beginn der Westküste Schwedens sind es rund 450 km Luftlinie – also noch ein ganzes Stück. Und auch wenn wir uns nun langsam beeilen müssen, da die letzte Woche unserer Zeit in Schweden angebrochen ist, wollen wir auf dem Weg in den Süden noch mindestens einen Zwischenstopp einlegen:

Siljansee

Der Siljansee ist der siebtgrößte See Schwedens und liegt im Herzen der Provinz Dalarna. Entstanden durch einen Meteoriteneinschlag vor 370 Millionen Jahren ist er heute ein beliebtes Ausflugsziel mit den drei am Ufer des Flusses gelegenen Ferienorten Leksand, Rättvik und Mora. Wir statten Rättvik einen Besuch ab, da uns die dortige Seebrücke – ein Steg, der einige hundert Meter auf den See hinaus führt – empfohlen wurde.

Als wir bei bestem Wetter und wieder bei hohen Temperaturen am Ufer des Sees ankommen, sind wir wieder einmal überrascht, wie viel hier doch so los ist. Haben wir uns im Norden und Hinterland Schwedens so sehr an die Menschenleere gewöhnt?! 😉 Nach ein bisschen Hin und Her finden wir letztlich noch einen Parkplatz , laufen von dort über einen großen Campingplatz bis zum Ufer des Sees, an dem sich hier ein langer Sandstrand befindet und genießen dann den kleinen Spaziergang über den langen Steg.

Auf dem Rückweg in Richtung Ufer kommt in uns der Wunsch auf, irgendwo eine Kleinigkeit zu essen. Vielleicht finden wir ja so etwas wie eine Pommesbude am Badestrand. Aber die Vorfreude währt nur kurz, denn als wir die endlos langen Schlangen an den Verkaufsständen sehen, entscheiden wir uns dann doch dafür, uns lieber im Camper fix ein Brot zu schmieren und eine Banane zu verputzen. Das sind die Momente, an denen wir es doppelt und dreifach schön finden, nicht nur unser Bett, sondern auch unsere Küche samt Kühlschrank immer dabei zu haben. 🙂

Nach erfolgter Stärkung machen wir uns auf den Weg weiter in Richtung Süden. Wir wollen heute noch möglichst nah an die Schleuse und das Aquädukt von Håverud fahren – ein weiteres Ziel, das uns empfohlen wurde. Wir fahren an Karlstad vorbei zum riesigen Vänern See und biegen eine knappe Stunde vor Håverud in eine Schotterpiste an einem kleinen See am Rande eines Golfplatzes ein. Hier soll es, wieder einmal inspiriert durch park4night, ein paar schöne Übernachtungsmöglichkeiten geben.

Die finden wir auch, jedoch sind beide Plätze bereits belegt. Auf unserem Rückweg finden wir durch Zufall aber noch eine kleine Einbuchtung, die wohl mal eine kleine Abzweigung weiter in den Wald hinein war, jedoch mit Blick auf den Wildbewuchs offensichtlich schon seit vielen Jahren nicht mehr befahren wird. Dort, direkt neben der Schotterpiste, parken wir unseren Van. Kein schöner Platz, kein Blick auf den See, aber für eine schnelle Nacht definitiv okay.

Fjällbacka

Am nächsten Morgen ist es wieder einmal der Wetterbericht, der unsere Tagesplanung bestimmt. Denn die Vorhersage zeigt, dass der soeben angebrochene Tag der letzte wirklich schöne, sonnige Tag vor unserer Rückfahrt nach Deutschland sein soll. Den wollen wir dann natürlich noch ordentlich nutzen und ihn am liebsten an der Küste verbringen. Wir streichen also kurzerhand das Aquädukt und die Schiffsschleuse in Håverud von unserer Liste und steuern direkt auf die 120 km entferne Westküste zu. Ins Navi geben wir Fjällbacka ein, da es uns von einem Bekannten als „must see“ empfohlen wurde.

Fjällbacka gehört zu den touristisch bekannten Orten an der schwedischen Westküste. Die steilen Wände des Vetteberg ragen hier fast senkrecht unmittelbar hinter den Häusern der kleinen Stadt auf. Von oben hat man einen herrlichen Blick auf die Küstenstadt und ihre vielen vorgelagerten Inseln. Durch den Berg verläuft die Kluft Kungsklyfta, mit drei vermeintlich schwebenden Gesteinsbrocken, die genauso wie der Gaustafallet aus unserem letzten Beitrag, Kulisse für den Film Ronja Räubertochter war.

Wir schlendern ein paar Stunden umher, genießen das tolle Wetter, essen ein Eis und beobachten die Boote, die zwischen den kleinen Inseln und dem Hafen hin- und herfahren. Das Leben könnte schlechter sein. 😉 Uns gefällt die süße kleine Küstenstadt wirklich super gut!

Smögen

Aber das war’s noch nicht für heute. Gut, dass die Tage hier in Schweden im Sommer so schön lang sind – da kann man viel unternehmen. Uns gibt das die Möglichkeit, direkt noch eine zweite Stadt an der Westküste zu besuchen: Smögen.

Der kleine Ort Smögen liegt auf der gleichnamigen Insel an der Westküste Schwedens, rund eine Stunde von Göteborg entfernt und eine Dreiviertelstunde südlich von Fjällbacka. Die Insel ist über die 500 Meter lange Brücke Smögenbron, die 1970 fertiggestellt wurde, mit dem Festland verbunden.

In Smögen lädt der fast ein Kilometer lange Holzsteg, die Smögenbryggan, zum flanieren ein. Die Promenade schlängelt sich entlang der Granitfelsen den Hafen entlang und an ihr befinden sich zahlreiche auf Stelzen stehende Fischer- und Speicherhäuser, Bootsschuppen, Restaurants, Imbisse, Boutiquen und Souvenirläden.

Davor liegen unzählige Boote und Yachten, auf denen am Wochenende auch gerne mal gefeiert wird. Dass wir an einem Freitagnachmittag hier sind, merkt man aber auch an der angespannten Parksituation und den vollen Restaurants. Wer das schöne Smögen ganz in Ruhe erkunden möchte, sollte wohl eher nicht in den Sommermonaten herkommen. Ein Besuch lohnt sich aber allemal, finden wir! Und das sage ich, obwohl ich hier am Abend noch von einer Möwe angeschissen werde. 🙈

Die Nacht verbringen wir anschließend auf einem Stellplatz ein paar Kilometer südlich von Smögen. Den finden wir wieder einmal per park4night. Das geht häufig eben einfach sehr viel schneller, als sich eigene Plätze zu suchen. Wenn man auf park4night-Plätze zurückgreift, kann es aber natürlich immer passieren, dass dort bereits andere Camper stehen (mit allen Vor- und Nachteilen, die das mit sich bringen kann). So auch dieses Mal. Und hier ist es nun wirklich extrem: gut 10 andere Wohnmobile, Kastenwagen und Dachzeltcamper haben sich hier bereits versammelt. Und am späten Abend kommen noch 3 oder 4 dazu. Ein Blick auf die Kennzeichen verrät, dass es sich dabei mit großem Abstand hauptsächlich um Schweden handelt. Neben den schwedischen Kennzeichen entdecken wir nur ein Fahrzeug aus Frankreich, eines aus Holland und eines aus Deutschland – aber das sind wir selbst. 😉

Da das Gelände groß, weit ab von Zivilisation und durch wildes Gebüsch praktisch in mehrere Parzellen unterteilt ist, entscheiden wir uns dazu, für die Nacht dort zu bleiben. Es ist schon spät und alternative Stellplätze sind hier an der Westküste sowieso rar gesät – zumindest in der Hauptsaison.

Lysekil

Am nächsten Morgen starten wir früh in den Tag, da das Wetter entgegen der Vorhersage doch noch einmal hervorragend ist. Das nutzen wir, um uns eine weitere Kleinstadt an der Westküste anzuschauen: Lysekil.

Im Vergleich zu Fjällbacka und Smögen macht Lysekil einen etwas weniger touristischen Eindruck auf uns – und hat doch sehr viel zu bieten. Vom Aussichtspunkt, der am höchsten Punkt des 8.000 Einwohner Orts liegt, hat man einen herrlichen Blick auf die Altstadt und ihre große Kirche, in der es ein Café, eine Kinderspiel-Ecke, einen Lesebereich und unterschiedlichste Musikinstrumente gibt.

Von dort laufen wir an der Hafenpromenade entlang zum Stångehuvud Naturreservat, das etwas nördlich des Zentrums liegt, und zum Baden und Wandern einlädt. Die Wege führen immer am Meer entlang über große Felsen und lassen einen so manches mal vergessen, dass man nicht auf dem Mond oder Mars ist, sondern immer noch in Schweden. Dabei bereuen wir ein bisschen, unsere Badesachen mal wieder im Camper gelassen zu haben.

Stellplatz in Endhultshall

Der nördliche Teil der Westküste, an der wir uns hier noch immer befinden, ist so sehr zerklüftet und von Landzungen geprägt, dass man gefühlt immer 50 km fahren muss, um 15 km Luftlinie weiter in den Süden zu kommen. Und da die Straßen, die die kleinen Küstenorte hier miteinander verbinden, zudem häufig noch recht klein sind, muss man auch entsprechend viel Zeit einplanen. Für uns heißt das: für die Strecke von Lysekil bis zu unserem geplanten Stellplatz in Edshultshall sind wir 1 Std. 25 Min. unterwegs (55 km, geschätzte 15 km Luftlinie).

Dort angekommen, schicken wir erst einmal unsere Drohne in die Luft, um die der Küste vorgelagerte Insel, die den kleinen Hafen des Ortes umschließt, abzulichten:

Danach fahren wir ein paar Kilometer weiter und finden auf einem kleinen Parkplatz an einer Bucht einen Platz für die Nacht. Bevor die Ebbe das sowieso schon flache Wasser hier komplett verschwinden lässt, springe ich nochmal ins Meer. Eine willkommene Abkühlung nach zwei Tagen voller Städte-Sightseeing.

Göteborg, Mellbystrand und Fährüberfahrt im Schnelldurchlauf

Unsere letzten drei Tage in Schweden sind angebrochen. Wo ist nur die Zeit geblieben? Acht Wochen sind wie im Flug an uns vorbeigezogen. Kaum zu glauben. So viele Ziele hätten wir gerne noch angesteuert. Aber das wird wohl warten müssen, bis wir irgendwann nochmal zurück nach Schweden kommen. Das ist aber in jedem Fall nur eine Frage des „wann“ – nicht des „ob“. Denn wie ihr wahrscheinlich aus unseren Berichten entnehmen konntet, hat es uns hier sehr gut gefallen. 🙂

Aber jetzt ist nicht die Zeit für ein Fazit – drei Tage haben wir ja noch. Zuallererst fahren wir nach Göteborg. In Schwedens zweitgrößte Stadt fahren wir jedoch nur, um Postkarten zu besorgen und zumindest einmal durch die Stadt zu fahren und einen Eindruck zu gewinnen. Alles was wir sehen, gefällt uns sehr gut, erinnert uns immer mal wieder an Hamburg und wir können uns sehr gut vorstellen, hier noch einmal in der Zukunft für einen ausgiebigen Städtetrip herzukommen.

Von Göteborg aus geht auf die Europa-Schnellstraße E6 und in 160 km bis zum Ort Mellbystrand. Zusammen mit dem Nachbarort Skummeslövsstrand verfügt Mellbystrand über den längsten zusammenhängenden Sandstrand Schwedens mit 12 km Länge, den man zudem auch noch mit dem Auto befahren darf.

Leider hatten wir hier erst eine kleine fliegende Ameisen-Plage und dann auch noch ein bisschen Pech mit dem Wetter, denn es hat ordentlich geregnet und gestürmt und so sind wir nach einer Nacht schon wieder weitergezogen.

Die letzte Nacht vor unserer Fährüberfahrt zurück nach Deutschland haben wir daher noch auf einem kleinen Parkplatz direkt in Trelleborg verbracht.

Und dann ging es auch schon zurück nach Deutschland. Mit der TT-Line-Fähre sind wir frühmorgens und in 6 Stunden von Trelleborg bis nach Rostock gefahren.

Reise-Update

Und jetzt sind wir zurück in Deutschland! An dieser Stelle könnt ihr jetzt eigentlich direkt zum Video unten springen, denn unser gesamtes Reise-Update gibt es dort am Ende von uns eingesprochen zu sehen. Wer aber lieber liest, als sich Videos von uns anzuschauen, der kann natürlich auch gerne weiterlesen und auf diese Weise erfahren, was bei uns nun so ansteht:

Den gesamten August werden wir nun in Deutschland verbringen, mal wieder Freunde und Familien besuchen, zwei Hochzeiten feiern und Ende August auch auf den Caravan Salon in Düsseldorf gehen. Vielleicht sehen wir dort ja den ein oder anderen von euch, das würde uns freuen!

Wir nutzen den Heimaturlaub aber auch dafür, unseren Van zu upgraden: wir werden zum Beispiel endlich unsere AGM-Batterien gegen eine Lithium-Batterie unter dem Fahrersitz tauschen. Die wartet hier bereits auf uns. Den Umbau werden wir natürlich filmen – wenn ihr Fragen zu dem Thema Umrüstung auf Lithium habt, die wir in dem Video erläutern sollen, dann schreibt es uns gerne hier in den Kommentaren, dann können wir versuchen, das im Video aufzugreifen und eure Fragen zu beantworten.
Parallel spielen wir mit dem Gedanken, uns einen Maxxfan Dachventilator für den nächsten Trip in den heißen Süden einzubauen und wollen am liebsten auch noch unser Trinkwassersystem aufbessern.

Mal schauen, was wir davon alles schaffen, bevor wir Anfang September wieder aufbrechen wollen. Da wollen wir nämlich in Richtung Frankreich und vor allem Spanien aufbrechen, sofern das coronamäßig klappt. Wenn ihr für die beiden Länder Tipps und Empfehlungen habt, die wir nicht verpassen dürfen, dann schreibt uns gerne. Wir freuen uns immer sehr über persönliche Vorschläge!

Zuletzt nun noch einmal ein riesen Dankeschön an alle, die uns in den letzten Wochen wieder unterstützt haben, indem sie uns gegen ein kleine Spende darum gebeten haben, ihnen eine Postkarte aus der Ferne zu schicken. Das haben wir natürlich wieder sehr sehr gerne getan. Und da dieser Blogeintrag mit ein bisschen Verzögerung erscheint, sollten eure Postkarte inzwischen schon bei euch angekommen sein. Falls nicht, sagt uns gerne Bescheid!

So, damit kommen wir jetzt aber wirklich zum Ende – der Blogeintrag ist definitiv schon lang genug. 🙂

Wir senden euch liebe Grüße aus dem Münsterland und freuen uns sehr, dass ihr hier mit dabei seid!

Tina & Dirk

Link zu YouTube: https://youtu.be/szYlMAp5qMc

3 Kommentare

  • Hans-Otto Isbert

    Liebe Tina, lieber Dirk,
    ganz ganz lieben Dank, dass ich diese tolle Reise durch Schweden miterleben durfte.
    Ich war auch schon den größten Teil der Reise durch Griechenland dabei.
    Ich bin ein großer Skandinavien Fan, reise super gerne mit dem Wohnmobil und bevorzuge wie Ihr möglichst freie Stellplätze ohne Kuschel-Nachbarschaft.
    Ich freue mich jetzt schon auf Eure Videos und Euren Blog von Spanien.
    Im Oktober 2015 haben wir eine Rundreise durch Nordspanien unternomen und ich habe dazu aus meinen Videoclips und den Bildern, die meine Frau gemacht hat, ein halbstündiges Video erstellt.
    Vieleicht gibt es Euch ein paar Anregungen.
    Ich habe dieses Video nach YouTupe hochgeladen und über meine Homepage “ http://www.isbert.de “ verlinkt.
    Ganz besonders empfehlen kann ich die Playa de Cueva de Mar.
    Die Zufahrt dorthin ist nur für PKW (das sind Einheimische, die abends wieder weg sind) und Kastenwagen möglich (und deshalb nicht überlaufen).
    Ich bin auch erst mal zu Fuss durch die Einfahrthöhle bevor ich mich mit dem Pössl getraut habe.
    Ich wünsche Euch ganz viel Spaß und tolle Erlebnisse auf Eurer nächsten Tour,
    und dass habt Ihr mit dem Wetter genausoviel Glück habt, wie wir 2015.
    Bleibt gesund und genießt die Tour.
    Liebe Grüße
    Hans-Otto

  • Lux

    Hallo ihr beiden,

    erstmal vielen Dank für die sehr schönen Aufnahmen aus Schweden.
    Wir waren im August auch drei Wochen in Südschweden unterwegs, haben einige eurer Steps ebenfalls gemacht und sind wahrsch. genauso begeistert wie ihr von diesem Land.

    Trotzdem würde mich eure Wahrnehmung zum Thema Freistehen/ Einheimische etc. interessieren.
    Wir haben ein schwedisches Paar getroffen, die meinten dass es grundsätzlich überall erlaubt sei zu stehen wo kein Schild/Verbot ist.
    Unsere Wahrnehmung/ Erfahrung – speziell an der Westküste – hat jedoch gezeigt dass die Einheimischen mittlerweile mehr als die Nase voll haben von Freistehern (mit dt. Kennzeichen).
    Gehört und selbst miterlebt haben wir von nächtlichen Besuchen mit dem Pickup und ausleuchten von Stellplätzen,nächtlichen Böller/ Eier Würfen zwischen/auf die Wohnmobile und Eltern mit kleinen Kindern die um 4 Uhr morgens mehr als unsanft von Einheimischen aufgefordert wurden den Platz sofort zu räumen.
    Das war u.a. auch an Plätzen die ihr angefahren habt und auch ohne „Camping-Verhalten“.
    Was uns an der Westküste dann dazu bewegt hat die letzten Tage nur noch offizielle Plätze anzufahren war der Stellplatz der polizeilich als Tatort abgesperrt war (Auto ausgebrannt, Wohnmobil durchlöchert). Von einem Tagestrip durch Göteborg wurde uns dann letztendlich von einem Einheimischen ebenfalls dringend abgeraten, wenn wir nicht mit den Öffis anreisen und Wert auf unsere Autoscheiben und Autoinhalt legen.
    Alles in allem trübt die Situation an der Westküste unser Bild eines sehr schönen Urlaubes in einem eig. sehr camperfreundlichem Land – das sehr gesättigt von dieser Masse an dt. Freistehern ist und die Anwohner sich mittlerweile selbst wehren – so unser Eindruck.

    Vielleicht findet ihr kurz Zeit mir eure Wahrnehmmung zu dem Thema mitzuteilen. In euren sehr schönen, sachlichen und aufwändigen Videos habe ich dazu nämlich nichts gesehen.

    Viele Grüsse aus dem Norden,
    Lux

  • Heinz-Jürgen Haupt

    Hallo ihr Reisejunkies,
    Vielen Dank für Eure tollen Berichte. Ich habe immer das Gefühl gehabt, mit verreist zu sein. In Eurem letzten Video, der Rückreise aus Schweden, habt ihr um Tipps für die Spanienreise gebeten: davon kann ich so einige geben, was Andalusien betrifft, insbesondere von Carboneres über San Jose, Cabo de Gata bis nach Malaga (N 340 Küstenstraße). Doch das kann ich nicht alles in die Kommentare schreiben. Weiterhin kann ich euch anbieten, mich zu besuchen und die Waschmaschine (!!!) zu benutzen: Ich bin vom 09.10. bis voraussichtlich Anfang November (kommt auf Rückflugmöglichkeiten an) und vom 01.12. bis einschließlich 28.02.2022 in Andalusien in einem Haus in den Bergen (mit Sicht auf’s Meer), 5 km hinter Torre del Mar, 30 km vor Malaga, zwischen ausschließlich Spaniern und spanischer Landwirtschaft.
    Wenn euch das interessiert, dann bitte schreibt an meine Mailadresse.
    Viele Grüße Hajo

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