2021,  Europa,  Griechenland

Griechenland – Peloponnes Teil VIII: Wir zeigen euch den Mittelfinger – die Mani.

WAS? Ihr wollt uns den Mittelfinger zeigen?? Ja, das wollen wir. Damit ist allerdings nichts Anrüchiges gemeint, sondern die Mani. Die Mani ist der mittlere der drei Finger im Süden der Peloponnes-Halbinsel. Quasi eine der Halbinseln von der Halbinsel. Die Mani gilt als eine der schönsten Regionen Südgriechenlands, sie ist noch fast so etwas wie ein Geheimtipp und besticht vor allem durch ihre sattgrüne Hügellandschaft, ihre schönen Buchten und malerischen Fischerdörfer. Wir haben die Mani erkundet und freuen uns, euch heute dorthin mitzunehmen. Viel Spaß!

Kardamili

In Kardamili endete unser letzter Blogeintrag. Da dieser kleine Küstenort aber bereits auf der Mani liegt – so ziemlich am Nordwestlichsten Rand der Mani – nehmen wir ihn hier noch einmal mit auf. Und auch, weil wir die Bilder, die wir hier gemacht haben, so schön finden und sie einfach nochmal zeigen wollen. 🙂

Wir haben hier zwar keine Nacht verbracht (wenn wir überall, wo wir es schön finden, auch gleich ein Camp für die Nacht aufschlagen würden, dann kämen wir ja gar nicht mehr voran), aber für eine kurze Kaffeepause, um ein bisschen am Strand zu sitzen und aufs Meer hinaus zu schauen und auch für einen kurzen Drohnen-Flug war der Küstenabschnitt perfekt.

Von Höhlen und Häfen

Tatsächlich schien sich der Küstenabschnitt nördlich von Kardamili auch zum Übernachten zu eignen, denn wir haben gleich drei andere Camper dort stehen sehen. Allein das wäre schon Grund genug gewesen, weiterzuziehen. Wir hatten aber auch sowieso andere Pläne für diesen noch jungen Tag. Und damit steigen wir nun richtig ein in diesen Blogeintrag:

Es ist Dienstag, der 6. April 2021. Gestärkt und ausgeruht werfen wir einen letzten Blick zurück auf das tiefblaue Meer vor Kardamili und fahren dann durchs Dorf weiter in Richtung Süden. Kardamili ist schön. Liebevoll restaurierte traditionelle Steinhäuser säumen die schmalen Gassen, überall lassen blühende Blumen den Frühling erkennen und die vielen kleinen Hotels, Gasthäuser und Restaurants, die sich über das Dorf verteilen, lassen erkennen, dass hier in der Saison normalerweise wohl recht viel los ist. Jetzt, in Zeiten der Pandemie und auch noch etwas vor der klassischen Touristensaison, herrscht jedoch vielmehr Stille als buntes Treiben. Bis auf zwei kleine Supermärkte scheinen alle anderen Einrichtungen geschlossen zu sein.

Wir fahren weiter, raus aus dem Dorf. Dabei kommen wir jedoch nur schleppend voran, denn hinter gefühlt jeder Kurve der kleinen Landstraße bietet sich uns ein neuer toller Ausblick auf die felsige Küste, der uns dazu verleitet, unseren Camper kurz am Straßenrand abzustellen und Fotos zu machen. Wenn es auf der Mani überall so aussieht wie hier, dann werden wir ein paar sehenswerte Tage haben!

Nur rund 4 Kilometer südlich von Kardamili halten wir ein weiteres Mal an und parken unseren Van am Straßenrand. Dieses Mal nicht für einen schönen Ausblick aufs Meer, sondern weil wir eine Höhle besichtigen wollen. Wenn man von der Existenz dieser Höhle nichts weiß, wird man sie kaum finden. Denn Hinweisschilder o.Ä. gibt es hier nicht. Allerdings ist sie auf Google Maps als Ausflugsziel markiert und dort haben dann auch wir sie zufällig entdeckt. Sie trägt dort den Namen Σπήλαιο „Βατσινίδη“ (Vatsinidi Cave). Wer mal selbst in der Gegend ist, findet sie bei diesen Koordinaten: 36.868606, 22.245749 (Link Google Maps).

Vom Parkplatz zum Eingang der Höhle ist es nur ein 50m-Fußmarsch. Dann gilt es für einen Moment seine eigene Angst zu überwinden und durch den kleinen Spalt im Felsen in die dunkle Höhle hinein zu gehen. Drinnen angekommen sieht man zunächst erst einmal fast nichts – nur zwei Lichtschimmer am Boden etwa 20m in der Ferne. Wenn sich die Augen nach kurzer Zeit an die Dunkelheit gewöhnt haben, wird klar, dass diese beiden Lichtschimmer das Sonnenlicht sind, das durch das glasklare Wasser am Fuße der Höhle ins Innere scheint. Links leuchtet das Wasser grünlich, rechts in einem tiefen Blau. Ich habe durch eine kurze Langzeitbelichtung versucht, die Situation fotografisch einzufangen. Mir ist es nur bedingt gelungen. Daher meine Empfehlung: wenn ihr mal in der Gegend seid, dann kommt selbst hier her und schaut euch das Naturschauspiel mit den eigenen Augen an.

Weiter geht’s die Küste entlang. Wobei das stimmt nur bedingt, denn in den kommenden Kilometern führt uns die Straße vielmehr etwas in die Berge, statt direkt am Wasser entlang. Aber auch hier ist es schön. Wir fahren durch einige kleine Dörfer, sehen am Horizont die Gipfel der höheren Berge und die Wolken, die über sie hinweg ziehen bzw. an ihnen hängenzubleiben scheinen.

Etwa 35 Kilometer südlich von Kardamili – und wieder zurück an der Küste – kommen wir schließlich zu unserem letzten Ziel für den Tag: ein kleiner Fischereihafen. Dieser war/ist auf park4night als hervorragender Stellplatz markiert. Die Abfahrt dorthin ist in jedem Fall schon einmal eine Augenweide.

Leben und Arbeiten am Stellplatz im kleinen Fischerhafen von Chotasia

Wir fangen unseren Aufenthalt an diesem Stellplatz an, wie wir unseren Aufenthalt an Stellplätzen in der letzten Zeit verhältnismäßig häufig verbringen: wir arbeiten am nächsten Blogeintrag und Video. Da wir zur Zeit dazu übergegangen sind, wöchentlich neue Beiträge zu veröffentlichen, besteht unsere Woche zumeist aus etwa 4,5 Tagen Reisen gefolgt von 2,5 Tagen Arbeiten. Je nach Wetterlage, Laune und Menge des Erlebten schwankt diese Aufteilung mal mehr in die eine, mal mehr in die andere Richtung. Für klassische Vollzeit-Arbeitnehmer*innen wäre dieses Arbeitspensum möglicherweise ein Traumzustand – für uns als Reisende, für die die Erstellung von Beiträgen über unsere Reise eigentlich nur ein Beiwerk ist, ist der Arbeitsaufwand, den wir inzwischen dafür investieren, vor allem seit einigen Wochen verhältnismäßig hoch.

Klar, wir machen das aus eigenem Antrieb heraus. Klar, es ist eine ausschließlich selbst auferlegte Vorgabe, Videos und Beiträge in der aktuellen Häufigkeit zu erstellen. Und ja, wir können natürlich jederzeit damit aufhören und uns wieder fast ausschließlich dem Reisen widmen. Richtig ist aber auch, dass wir durch YouTube & Co. inzwischen in der Lage sind, ein bisschen Geld zu verdienen und dadurch etwas länger Reisen können. Wir haben also definitiv eine doppelte Motivation, auch weiterhin Videos und Blogeinträge zu veröffentlichen.

Als wir im Mai 2019 mit diesem Blog und dem zugehörigen YouTube-Kanal angefangen haben, ging es uns hauptsächlich darum, unsere Reiseerlebnisse gerne filmisch, bildlich und textlich für uns festhalten zu wollen und im gleichen Schritt unsere Familien und Freunde darüber informieren zu können, was wir so treiben. Nie hätten wir gedacht, dass jemals so viele Leute den Weg hierher finden würden. Und so sehr die gerade genannten Punkte auch nach wie vor die Hauptmotivation hinter unseren Beiträgen sind, wollen wir nicht verschweigen, dass es sich bei der aktuellen Frequenz unserer Veröffentlichungen und den damit in Verbindung stehenden Hintergrundaktivitäten inzwischen immer mehr auch als „Arbeit“ anfühlt. Inzwischen bestehen unsere Videos nicht mehr nur aus einem schnellen Zusammenschnitt unserer Erlebnisse – vielmehr versuchen wir unseren Erlebnissen durch Erzählungen, Hintergrundinformationen, eine durchdachtere Auswahl an gefilmten Szenen und die aufwändigere Nachbearbeitung einen erzählerischen und auch für andere Menschen ansprechenden, informativen Rahmen zu geben. Das ist mit Arbeit verbunden. Genauso wie die Beantwortung der zahlreichen Anfragen, E-Mails, Kommentaren und Nachrichten, die uns inzwischen regelmäßig erreichen.

Diesen Teil unserer Reise seht ihr in den Videos in der Regel nicht. Und das finden wir auch richtig so, denn uns geht es seit jeher viel mehr darum, die von uns bereisten Länder zu portraitieren, anderen Menschen ein Fenster in eine oftmals entfernte Welt zu geben und sie zu motivieren, unseren schönen Planeten selbst zu bereisen – vielleicht auch mal in abgelegenen Gegenden. Uns selbst und unseren Alltag in den Mittelpunkt unserer Videos zu stellen, liegt uns eigentlich fern. Wir wollen keine „Social-Media-Selbstdarsteller“ sein. Allerdings stellen wir auch fest, dass wir inzwischen regelmäßig danach gefragt werden, ob wir nicht eben genau diesen Alltag verstärkt in unseren Videos abbilden können. Wo gehen wir einkaufen? Wie viel Zeitaufwand stecken wir in die Erstellung unserer Videos? Was machen wir an Regentagen? Was sind die Schattenseiten am längerfristigen Leben und Reisen im Van? (All das natürlich neben den vielen rein organisatorischen Fragen zu Themen, wie wir zum Beispiel unsere Stellplätze finden, wo wir uns über die jeweiligen Bestimmungen im Land informieren, welche Krankenversicherung wir empfehlen können, wie wir mit der Ver-/Entsorgung von Frischwasser und Toiletteninhalt zurecht kommen, etc.).

Wir verstehen, dass uns all diese Fragen gestellt werden. Die allermeisten Fragen versuchen wir auch seit jeher jeder/m Fragenden in den Kommentarspalten umfassend zu beantworten. Wir geben unser Wissen und die gemachten Erfahrungen gerne weiter. Und wie auch bereits in einigen vergangenen Beiträgen beschrieben, finden wir den persönlichen Austausch mit der Community in den allermeisten Fällen extrem toll und anregend. Aber wollen wir auch in unseren Videos diesen „alltäglichen“ Themen mehr Raum geben oder wollen wir weiterhin dabei bleiben, den Fokus nahezu uneingeschränkt auf das Reisen, die Landschaften und die Begegnungen zu legen? Ist nicht dieser Blog hier für uns der „bessere“ Ort, diesen Hintergrundinformationen Raum zu geben? Vielleicht aber auch nicht – vielleicht würde es unseren Videos noch mehr Dynamik verleihen, wenn wir noch mehr Persönliches teilen. Das sind Fragen, die uns in letzter Zeit ein bisschen beschäftigen. Eine Entscheidung, wie wir in Zukunft mit unseren Videos umgehen wollen, haben wir bisher nicht getroffen. Klar, wir verändern uns mit der Zeit und auch unsere Videos unterliegen einem Wandel. Unsere ersten Videos aus 2019 unterscheiden sich merklich von unseren neuesten Videos. Und ja, jetzt wo wir sehr viel regelmäßiger Videos veröffentlichen ist natürlich Raum für mehr und mehr Persönliches. Naja, wir werden sehen, irgendwie wollte ich (Dirk) meine Gedanken dazu mal aufschreiben. Vielleicht habt ja auch ihr Gedanken bzw. eine Meinung dazu. Falls ja, lasst es uns gerne wissen.

Unbenannt

Bevor ich jetzt aber ganz abschweife, geht’s zurück zum hier und jetzt – zu unserem Stellplatz am kleinen Küstenabschnitt unterhalb von Chotasia. Denn der ist wirklich schön! Oben in der Überschrift habe ich ihn als Fischereihafen bezeichnet; basierend auf der Tatsache, dass hier ein paar umgedrehte Boote und aufgewickelte Fischernetze an Land liegen. Das war’s dann aber auch fast schon. Es gibt ein paar Hütten, die leer zu stehen scheinen und eine große Mülltonne (immer praktisch). Abgesehen davon gibt’s hauptsächlich Natur. Das mögen wir natürlich.

An der Küste entlang führt ein schier endloser Schotterweg, an dem wir kilometerweit spazieren gehen. Wir genießen die schönen Sonnenuntergänge und holen am dritten Tag dann tatsächlich auch mal wieder unsere Stühle raus. Das ist eigentlich verboten, da dadurch „Parken und Übernachten“ sehr sichtbar zu „Camping“ wird, aber den steilen Weg hier runter zur abgelegenen Küste wird wohl kein Gesetzeshüter allzu schnell fahren. Es ist wirklich schön hier – klickt euch gerne durch die Bilder.

Türkisblaues Wasser und Campen im Blumenmeer

Nach 4 Tagen packt uns wieder der Wunsch weiterzuziehen. Schließlich haben wir den Großteil der Mani noch vor uns. Wir verstauen also unsere Sachen und fahren weiter in Richtung Süden.

Die Straße bzw. vielmehr die Aussicht beim Befahren der kleinen Küstenstraße geht direkt wieder so schön weiter, wie auf den ersten Kilometern vor ein paar Tagen. Wir bestaunen die Bucht von Karavostasi & Neo Itilo/Itylo (Foto 1 + 2) und wünschten kurz darauf, für immer im kleinen Dorf Limeni mit seinem türkisblauen Wasser und süßen Gebäuden bleiben zu können (Foto 3 + 4).

25 km weiter südlich (die recht bekannte Tropfsteinhöhle Vlychada Diros überspringen wir – allein schon weil Corona ist) steuern wir als nächstes Mezapos an – wieder einmal ein kleines, weitestgehend verlassen wirkendes Fischerdorf an der paradiesisch schönen Westküste der Mani. Wir zwängen unseren Van durch die schmalen Gassen, parken direkt am Wasser und erfreuen uns am tollen Blick auf die Steilküste und das auch hier so türkisblau schimmernde Wasser.

Weitere rund 3 km südlich von Mezapos haben wir einen Campspot für die Nacht sowie eine kleine Wanderung im Blick. Als wir uns dem Campspot nähern, sehen wir jedoch bereits aus der Ferne, dass sich dort ein kleiner Expeditions-Truck ausgebreitet hat. Da wir nicht als Kuschelcamper bekannt sind, suchen wir uns eine Alternative. Die finden wir schnell an der Abzweigung zum Wanderweg. Hier können wir unseren Van inmitten von abertausenden blühenden Blumen auf dem kleinen Parkplatz eines ebenso kleinen Friedhofs parken.

Die Wanderung, die hier beginnt, führt in rund 30 Minuten hinunter zum Wasser und dann eine schmale Landzunge entlang zu einer alten Burgruine. Wir gehen sie erst am nächsten Morgen an, da am vorherigen Nachmittag plötzlich große Wolken aufgezogen sind. Hier kürze ich jetzt ab und lasse die Bilder sprechen – der Text hier ist wirklich schon lang genug. 😉

Mit diesen schönen Eindrücken der paradisischen Westküste der Mani beenden wir nun diesen Blogeintrag. Wie immer haben wir ein Video erstellt, in dem wir euch noch einmal mit bewegten Bildern auf die gleiche Reise nehmen. Wir finden, Anschauen lohnt sich. 🙂

In der nächsten Woche werden wir euch dann an dieser Stelle mit an die südlichste Spitze und an die Ostküste der Mani nehmen. Den Abschnitt haben wir in den vergangenen Tagen bereist und können unsere Meinung zur Mani danach nur noch einmal unterstreichen: Die Mani ist absolut eine Reise wert!

So, jetzt aber Schluss. Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal,
Tina & Dirk

Link zu YouTube: https://youtu.be/fTnQarkYqKo

4 Kommentare

  • Johannes

    Hallo ihr beiden,

    wieder ein tolles und informatives Video! Eure Erlebnisse in Griechenland interessieren besonders, da ich ab Mitte Mai einen Monat Zeit habe das Land zu erkunden. Freue mich sehr und hoffe, dass es bis dahin mit der Einreise klappt. Einige Spots von euch habe ich mir bereits markiert für einen Besuch. Vielen Dank für die Tipps!

    Wie habt ihr das mit dem mobilen Internet gelöst? Ich möchte mir eine SIM Karte von einem griechischen Anbieter kaufen. Wie sind eure Erfahrungen?

    Weiter gute Reise und liebe Grüße aus der Schweiz

    Johannes

    • Let's get otter here

      Hallo Johannes,

      wir nutzen Dirks Handy als Hotspot und haben uns eine SIM Karte von „What’s up“ (Prepaid-Karte vom Anbieter Cosmote) gekauft. Hiermit sind wir sehr zufrieden. Vor allem, da es immer mal wieder Aktions-Angebote für unlimited Internet gibt, die dann einen begrenzten Zeitraum (10 oder 15 Tage) gültig sind und nur recht wenig Kosten (zwischen 5€ und 10€). Außerdem gibt es ein Paket, mit dem man 30 Tage unlimited streamen kann (Netflix, Youtube etc.) für 15€.

      Wir wünschen dir auf jeden Fall eine tolle Zeit! 🙂

      Liebe Grüße aus Griechenland

      Tina und Dirk

  • Werner Schlecht

    Hallo ihr beiden Hamburger, wir sind ein Ehepaar auch aus Hamburg, dass 2010 nach Griechenland ausgewandert ist. Eure Videos sind sehr schön. Allerdings drängt sich für uns eine Frage auf: mit welcher Art Genehmigung dürft ihr einfach so zwischen den Präfekturen (Kreisen) hin und her fahren. Eigentlich sind wir doch aktuell im lockdown und man darf sich nur in der Präfektur bewegen, in der man eingereist ist und die Adresse, die man angegeben hatte. Wäre nett, wenn ihr uns das beantwortet könntet. Vielleicht habt ihr ja eine Genehmigung gefunden, die wir nicht kennen. Ansonsten könnt ihr auf eurer Rückreise hier auch gerne vorbeikommen. Wir wohnen im schönen Epirus Präfektur Preveza im kleinen Dorf Megadendro 20 km nördlich von Preveza. Vielleicht liegt es ja auf dem Weg.

    • Let's get otter here

      Hallo Werner,

      lieben Dank für deine Nachricht. Wir haben keine spezielle Genehmigung, um in Griechenland zu Reisen. Wir haben, wie es vorgeschrieben war, bei Einreise jeweils zwei negative Testergebnisse vorgelegt und sind anschließend in die Pflicht-Quarantäne gegangen. Zum Einkaufen füllen wir immer das entsprechende Formular aus und wissen, dass man eben nur dann seine Wohnung verlassen darf. Da wir unsere Wohnung ja jedoch immer dabei haben, waren wir davon ausgegangen, dass auch das Überfahren von Regionsgrenzen vielleicht geduldet wird. In diesem Glauben haben uns auch die Polizisten, mit denen wir bisher bei Routinekontrollen Kontakt hatten, gelassen. Das waren immer sehr nette und entspannte Konversationen. Dass es sich dabei um eine Grauzone handelt, von der Einheimische in ihrem Alltag leider nicht profitieren können, ist natürlich blöd, das wissen wir.
      Durch unsere Art des Reisens mit minimalem Menschenkontakt und Einhaltung aller Hygieneregeln, hoffen wir aber (und sind sehr zuversichtlich), dass wir ein äußerst geringes Infektionsrisiko darstellen. Sicherlich deutlich weniger als jemand, der einem regulären Arbeitsverhältnis mit Menschenkontakt o.Ä. nachgeht.

      Ganz lieben Dank für eure Einladung. Leider ist unsere Zeit in Griechenland bereits fast um. Am Dienstag werden wir in Richtung Deutschland aufbrechen und auf der Rückfahrt so schnell wie möglich durch Griechenland durchfahren. Daher schaffen wir es nicht, bei euch vorbeizukommen. Beim nächsten Mal vielleicht. 🙂

      Liebe Grüße,
      Tina und Dirk

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